Obstbaumpflege

Unsere klassischen Obstbäume sind Kulturpflanzen und als solche auf die Pflege des Menschen angewiesen. Werden sie nicht gepflegt, sterben die meisten schon in den ersten Jahren. Andere brechen zum Beispiel aufgrund ungünstig stehender Äste zusammen oder verkommen und sterben bereits lange vor ihren Möglichkeiten.


Obstbaumpflege



Insbesondere Streuobstwiesen (siehe Bilder) bieten im wahrsten Sinne des Wortes übernatürlich viele ökologische Nischen und beherbergen deshalb eine riesige Artenfülle in Flora und Fauna. Auch viele bedrohte Arten wie etwa der Steinkauz (Bild) finden hier Brutstätten (in diesem Fall Baumhöhlen).


A) Schnitt

Mit einem entsprechenden Schnitt kann ein Baum ständig verjüngt werden. Neben der Verlängerung der Lebenszeit hat das den Vorteil einer besseren Fruchtqualität.

Obstbaumpflege Schnitt

Der Schnitt sorgt für gute Belichtung
und damit auch für gute Fruchtqualität
 
Ebenso wirkt sich qualitätsverbessernd aus, wenn die fruchttragenden Baumpartien gut belichtet werden. Eine gute Belichtung aller Kronenteile bewirkt außerdem, daß der Baum im Höhenwachstum begrenzt wird. In Privatgärten werden ältere Obstbäume oft „gekappt“ – das sichere Todesurteil für den Baum.


B) Veredeln

Geschmäcker sind verschieden – Bäume, Die der Opa gesetzt hat, tragen nicht unbedingt die Früchte, die die Enkel gerne essen. Oder der Vater isst eine Sorte gern, die Mutter eine andere und die Kinder noch andere. Was tun? Altes fällen und etliche Neue pflanzen? Dafür ist meist kein Platz und alte Bäume erfüllen wichtige ökologische Funktionen.
Für solche Fälle können Bäume umveredelt werden. So können auch auf einem Baum gleich mehrere Sorten wachsen und alle werden glücklich.
Aber natürlich können auch junge Bäume gleich mit der gewünschten Sorte „bestückt“ werden.
Urkultur leistet diesen (Ver-) Edeldienst. Für zusätzliche Fragen steht ihnen Urkultur natürlich gerne zur Verfügung.


C) Streuobst

Wie schon in der Einleitung erwähnt, sind Streuobstwiesen sehr wichtige Biotope und „bei uns“ auch - noch – prägend für das Landschaftsbild. Zur Pflege von Streuobstwiesen gehört neben der Baumpflege das Offenhalten der Fläche (Mahd oder Beweidung).
Leider sind die meisten Streuobstbestände sehr verwildert und die Bäume brechen nach und nach zusammen, ohne durch Neupflanzungen „ersetzt“ zu werden.
Aus den Früchten wird meist Most gepresst und weiter zu Apfelsaft oder anderen Produkten verarbeitet. Die Premiumqualität dieser regionalen Produkte ist durch die konventionelle Methode über Konzentrate nicht zu erreichen. Urkultur rekultiviert ihre Streuobstwiese. Erste Maßnahmen sind die Entbuschung und der Schnitt der Bäume. Aber auch die weitere Pflege übernimmt Urkultur.


D) Obstbaum - Schnittkurse

Sie wollen ihren Baum selbst schneiden? Oder sind Sie Vorsitzender eines Vereins o.ä. und wollen ihren Mitgliedern das Wissen und die Praxis des Obstbaumschnittes näher bringen? Urkultur vermittelt anschaulich, praxisnah und praktisch, worauf es dabei ankommt und wie Sie schlimme Fehler vermeiden können. Hierbei geht Urkultur auf die Physiologie des Baumes ein, anhand derer das Allgemeinverständnis um die Zusammenhänge gefördert wird. Mit diesem Grundverständnis werden Sie in die Lage versetzt, sich ihre eigenen Gedanken über den Schnitt zu machen.
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